Bielefeld im Klebefieber.

Da hat sich das Bielefeld Marketing die Neue Westfälische ja wirklich was Feines ausgedacht. Zum 800. Geburtstag der Stadt gibt es ein Panini-Sammelalbum mit über 200 Stickern zum Sammeln. In meiner Twitter Timeline bricht gerade die Sammelwut und das Klebefieber aus. Macht mit! Tauscht mit!
Alben und Sticker gibt es u. A. bei der Neuen Westfälischen und in vielen Kiosken.
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Auch der kommende „BiBloStati“ (Bielefelder Bloggerstammtisch, 07.02.2014, Hammer Mühle, ab 20 Uhr) wird sich mit dem Thema befassen – wir machen eine Tauschrunde auf!

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Stadtbuch.

Heute habe ich mir das „Stadtbuch Bielefeld“ geholt, welches zum 800 jährigen Jubiläum der Stadt 2014 herausgegebenen wird.

4,8 kg Bielefelder Geschichte und Geschichten. Alleine das Gewicht ist beeindruckend.

Dieses Nachschlagewerk über meine –  ja, ich glaube ich kann es mittlerweile so nennen – Heimatstadt – überzeugt durch sehr viele und abwechslungsreiche Beiträge aus Geschichte, Politik, Kultur und Sport. Tolle Fotos, bei denen ich zum Teil Gänsehaut bekam, sind ebenfalls zu finden. Mit vielen Bildern verbinde ich eigene Erinnerungen und Erfahrungen. 
Einige Bekannte und Freunde tauchen darin auf und sind somit in der Geschichte Bielefelds verewigt.
Man kann aber auch einfach mal nur darin „blättern“, ohne unbedingt die Texte lesen zu müssen.

Wenngleich der Preis von 69,90 Euro etwas abschrecken mag, ich glaube, es lohnt sich. Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk?
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Zu haben ist das gute Stück z. B. bei der Neuen Westfälischen und bei der Tourist Information.

Bücher Bücher Bücher.

Bei Denis und bei Anna habe ich dieses Stöckchen gefunden und werde es mal aufheben.

Welches Buch liest du momentan?
Nicht so intellektuell wie ich es gern hätte. Aber immerhin lese ich dank Kindle wieder mehr.
Den 2. Band von Artemis Fowl „Die Verschwörung“ und gleichzeitig den vierhundertdrölfzigsten Band von Wolfgang Hohlbeins Chronik der Unsterblichen „Der schwarze Tod“.

Und warum liest du dieses Buch?
Artemis Fowl, weil ich schon immer neugierig drauf war. Hohlbein, weil ich bei der Serie angefangen habe und er kein Ende findet. Leider.

Gibt es einen Protagonisten / eine Protagonistin, in den / die du einmal regelrecht verliebt warst?
Genauso wie bei Anna war ich sehr in Lestat de Lioncourt verknallt. Er war einfach der liebenswerte, nicht ganz richtig böse Bösewicht. Die Buchreihe von Anne Rice hat mich durch meine Jugend und frühe Erwachsenenzeit begleitet und ich war schwer beeindruckt von ihm.
Er wird gefolgt von Eric aus den „True Blood“-Bänden und Morpheus aus „The Sandman“ (Gelten Comics als Buch? Ich find in diesem Fall schon).

In welchem Buch würdest du gerne leben?
Da gibt es wohl mehrere. Ich glaube, am liebsten bei Anne auf Green Gables. Heile Welt und so. Aber bei Harry Potter könnte ich zaubern. Auf keinen Fall jedoch im „Lied von Eis und Feuer“. Viel zu gefährlich.

Welche drei Bücher würdest du nicht mehr hergeben wollen?
Carlos Ruiz Zafon „Der Schatten des Windes“
Christoph Marzi „Lycidas“ („Lumen“ und „Lilith“ eigentlich auch.)
Robert Schneider „Schlafes Bruder“

Ein Lieblingssatz aus einem Buch:
„Frau Mutter, was meint Liebe?“ (Robert Schneider „Schlafes Bruder“)

Bitte hebt das Stöckchen auf. Danke 🙂

Elektronische Bücher.

Sobald ich das Lesen in der Schule gelernt hatte, war ich von Büchern nicht mehr wegzubekommen. Meine Mutter erzählt mir immer noch, wie ich mir direkt nach der Schule ein Buch schnappte, mich in eine Ecke setzte, und dann so versunken war, dass sie mich mehrfach ansprechen musste, um eine Reaktion zu bekommen.

Meine Heimatstadt hatte nur eine kleine Bücherei, und die „Jugendabteilung“ war entsprechend begrenzt. Als ich alle „???“, „Der kleine Vampir“ und Enid-Blyton-Reihen durch hatte, fand ich zu meiner Begeisterung auch noch Lucy Maud Montgomery. Sie schrieb vor vielen Jahrzehnten die „Anne auf Green Gables“-Bücher. Die habe ich geliebt.

Aber dann war die Jugendabteilung auch schon durchgelesen.

In der Schule versuchte ich meine Lesesucht mit dem Deutsch-LK zu stillen. Das lief mäßig. „Effie Briest“ wird für mich immer eine blöde Kuh bleiben. „Die Leiden des jungen Werther“ waren eher ein Leiden für mich. Entdeckt habe ich aber immerhin den „Schimmelreiter“ und „Schlafes Bruder“. Lese ich beide immer mal wieder.

Irgendwann, den Zeitpunkt genau weiss ich nicht, schlich sich eine Lesefaulheit ein. Zuerst fand ich nicht mehr die passende Lektüre, dann habe ich für die gefundenen Bücher viel zu lange gebraucht. Plötzlich hatte ich eine „Leseblockade“.  Ich konnte mich für nichts erwärmen.

Ein bisschen ist glaub ich, das Internet schuld. Seit ich in sozialen Netzwerken unterwegs bin, fehlt mir der Antrieb, mich auf lange Texte zu konzentrieren.

Twitter! 140 Zeichen, fertig. Das neue Buch? 567 Seiten. Au weia.

Um mir das Lesen wieder näher zu bringen, habe ich mir einen Kindle gekauft. War im Angebot. Sonst hätte ich es wohl nicht gemacht,  denn ich liebe meine Papier-Bücher im Regal. Wenn ich in einen Raum mit Büchern komme, fühle ich mich sofort wohl. Ich fand es immer seltsam, wenn jemand keine Bücher in seiner Wohnung hat.

Jedenfalls habe ich mich schon ganz gut an das Gerät gewöhnt. Die ersten 1,5 Bücher sind bereits gelesen. Und bald fahren wir in den Urlaub, da werde ich mich mal wieder gemütlich in die Ecke setzen und in eine andere Welt versinken. Ich glaube, es könnte wieder klappen. Sprecht mich dann ruhig mehrmals an.