E-Bike in Planung und ein Entschluss, der nicht einfach sein wird.

So ein E-Bike ist ja eine feine Sache. Und steht auf meinem Wunschzettel ganz oben. Leider sind die Dinger ja nicht so wahnsinnig günstig, dass man sich „mal eben“ eins kauft. Aber da gibt es ja noch diese schöne Geschichte des „Dienstrades“. Es gibt diverse Dienstleister (jobrad.org zum Beispiel), die ein tolles Leasingangebot haben und quasi ein „Rundum-Sorglos-Paket“ für Diensträder anbieten und auch den Arbeitgeber bei der Einrichtung unterstützen.

Ich habe also das Thema dem Betriebsrat nah gebracht und dieser hat es auch an unsere Geschäftsführung herangetragen. Nur leider wurde das Konzept anscheinend nicht ganz verstanden und bis jetzt kam noch kein positives Feedback. Im Grunde ist es ein Win-Win-Win-Win-Konzept, wie Herr D. sich eben ausdrückte. Alle ziehen Vorteile daraus: Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Dienstleister und Fahrradindustrie. Ich habe jetzt meinen Chef angeschubst, dass er sich für mich noch mal einsetzt.

Ich habe nämlich einen Entschluss gefasst. Wenn das Fahrrad da ist, kommt das Auto weg.

So lieb ich die kleine Madame Eclair auch habe. Ich bin halt ein Dorfkind und ohne Auto fühle ich mich eigentlich aufgeschmissen. Der letzte Anlauf, ohne Auto zu sein, ist ja fehlgeschlagen (Kauf von Mme Eclair). Aber diesmal möchte ich es wirklich durchziehen.

Mobile Tierärztin.

Die liebe Gräfin Änne erzählte mir, dass wir seit Anfang Oktober eine mobile Tierärztin in Bielefeld haben, die mit einem umgebauten Rettungswagen die Tierhalter besucht. Da ich sowieso mit meinem Schilddrüsen-kranken Dickmops Juri einen Termin zur Blutkontrolle brauchte, dachte ich – probiers mal aus! Vielleicht macht der Grauling dort nicht so eine Randale, wie sonst, wenn er erst Auto fahren muss. Also habe ich einen Termin mit ihr abgestimmt.

Wunderbarerweise nutzt sie als Kommunikationsmittel auch WhatsApp, so dass ich später auch noch ein paar Dinge klären konnte, ohne anzurufen und möglicherweise während einer Behandlung zu stören. Ich hatte schliesslich noch keinerlei Erfahrungen mit mobilen Tierärzten und wie sie bei einem Besuch mit Blutabnahme vorgehen. Ich sollte die Kater zum Termin schon mal jeweils in einer Box parat haben. Soweit, so gut. Zum Glück sind meine beiden Plüschis da pflegeleicht. Blutabnahme und ähnliche Dinge werden direkt im „Behandlungswagen“ gemacht, damit die Katzen die Wohnung nicht mit etwas negativem wie Nadeln etc. verbinden. Normale Untersuchungen können auch in der Wohnung gemacht werden.

Um 15 Uhr war es soweit, das Tierarztmobil hatte hinterm Haus geparkt. Ich bin mit beiden Katern runter und wurde freundlich begrüßt. Wir klärten kurz ab, was gemacht werden soll. Beide sollten ein bisschen Blut abgeben, Juri wegen der SDÜ und Xisco, weil ich einfach mal eine Kontrolle haben wollte, ob alles ok ist – beide sind „schon“ 8 1/2 Jahre alt. Die Tierärztin zückte sofort den Katzensack – und ich war begeistert. Den hattte ich schon im Auge, weil Juri ständig sediert werden musste, um ihm ohne Verletzungsrisiko (Katze und Arzt) eine Blutprobe zu entnehmen. Da Xisco draussen warten sollte, um nicht nervös zu werden, ging ich mit der Box um die Ecke und setzte mich auf eine Bank. Er beobachtete die Vögel in der Hecke – viel schöner, als andere Tiere, fremde Gerüche und Geräusche im Wartezimmer einer Praxis.

Nach ein paar Minuten öffnete sich die Tür des Mobils wieder, und ein relativ entspannter Juri wurde in der Box wieder zu mir gebracht. Laut der Tierärztin war es kein Problem, ihn in den Sack zu verfrachten und den Zugang zu legen. Mir fiel ein kleiner Stein vom Herzen. Endlich kein stundenlang beduselter Kater mehr, der dann auch noch drei Tage beleidigt ist.

Als nächstes war Xisco dran – und nun wollte ich dabei sein und zuschauen. Juri wartete draussen in seiner Box. Auch Xisco ließ sich ohne Probleme in den Katzensack stecken – vorne ein Pfötchen raus, Kanüle rein, fertig. Die Krallen noch etwas gekürzt, nebenbei ein paar Streicheleinheiten. Xisco ist wirklich ein Schätzchen.

Ich zeigte der Ärztin noch die alten Befunde von Juri, damit sie sich ein Bild machen kann, wenn die neuen Werte kommen. Sie sah zum Glück keine schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme auf mich zukommen, er ist recht gut eingestellt mit seinem Schilddrüsenmedikament. Dann gab es gab noch einen guten Tipp bezüglich einer Alternative zum Kortison, dass Juri wegen eines sehr starken Juckreizes (Allergie?) bekommt.

Bezahlung erfolgte per EC-Karte, die Rechnung und Blutwerte folgen dann per E-Mail. Der einzige Preisunterschied zu einer normalen Tierarztpraxis sind die Fahrtkosten, die zusätzlich berechnet werden. Diese gleichen sich in meinem Fall aber zu meinem Vorteil aus – ich brauche Juri nicht mehr sedieren zu lassen und habe sehr entspannte Kater! Yay! In dem Tierarztmobil können fast alle Untersuchungen, Behandlungen und viele Operationen gemacht werden, sogar digitales Röntgen ist möglich.

Ich bin sehr zufrieden mit der mobilen Tierärztin – sie ging sehr souverän und ruhig mit den Tieren um. Die Kater waren, sobald ich sie in der Wohnung wieder laufen ließ, relativ unbeeindruckt von den Geschehnissen. Ziemlich schnell hatten sie sich wieder berappelt und wirkten normal. Ich werde wohl weiterhin Kundin von Frau Radelof bleiben.

Bericht der OWL Lokalzeit bei Facebook

Direktlink zur WDR Mediathek

 

Stadtradeln.

Es geht los! Gestern war die Auftaktveranstaltung – wir konnten durch die Bielefelder Innenstadt radeln. Als geschlossener Verbund – und somit über 16 rote Ampeln! Selbst durch den Ostwestfalentunnel durften wir fahren. Ziemlich cool.

So waren die ersten 16 km fürs Stadtradeln schnell auf dem Zähler. Der Blick auf das Wetter für diese Woche ist leider nicht so prickelnd. Viel Wolken und Regen sind angesagt. Aber sogar ich „Schönwetterradler“ bin heute in der Regenpause zwischen 7 und 8 Uhr zum Büro geradelt. Mal schauen, ob ich auch trocken wieder nach Hause komme.

Ich merke bereits, dass ich bei Vielnutzung des Rades wohl auch den ein oder anderen handwerklichen Einsatz hinbekommen sollte. Im Moment streiken die kleinen Gänge meiner Kettenschaltung. Wie gut, dass es ein paar versierte Menschen bei uns in der Firma gibt, die mir nachher helfen wollen, damit ich nicht auf halber Strecke liegen bleibe.

Ich freue mich auf die nächsten Wochen und hoffe, möglichst viele Kilometer ohne mein (doch sehr geliebtes kleines) Auto zu schaffen.

Hermannslauf 2016 – Einleitung.

Ganz langsam werde ich nervös. Noch 3 Tage und der Rest von heute. Auch wenn wir „nur“ wandern, bereiten wir uns auch schon ein ganzes Jahr darauf vor. Vor 10 Jahren, als ich noch etwas mehr „richtig“ gelaufen bin, war es immer ein kleiner, heimlicher Traum, mal so fit zu sein und den Hermann mitzumachen. Mit dem Laufen hat es nicht so geklappt, ich hoffe nun, dass meine Füße mich im Wandertempo ins Ziel tragen. Denn eigentlich ist das die einzige Sorge die ich habe – das meine Füße bei der Strecke von 31,1 km schlapp machen. Ich habe seit Wochen Schmerzen im linken Fuß und kann sie mir nicht erklären. Aber ich werde mich durchbeißen. Jetzt muss ich mir nur noch Gedanken machen, was ich anziehe und mitnehme. Es soll kalt werden…

Am Samstag holen wir unsere Startnummern ab (ich hab die 8060, falls mich jemand sucht!)  und machen danach ein Pasta-Essen zum Energietanken.

Am Sonntag wollen wir um ca. 8 Uhr auf die Strecke, damit wir die längste Zeit ohne die knapp 7.000 Läufer haben. Denn das wird mit Sicherheit an manchen Stellen eng. Wir planen, die Strecke innerhalb von 6 Stunden zu schaffen.

Drückt uns die Daumen!

Frühlingsputz und Rückblick.

*staubwegpust*

*hust*

*nassdrüberwisch*

Moin! Hier ist es ja ziemlich ruhig geworden. Dabei war eigentlich eine Menge los! Ich werde mal kurz zusammenfassen:

September 2015 – Wir waren wieder im Wanderurlaub. Und diesmal hat mein Knie nicht gezickt! Alles wunderbar, die schönsten Gegenden gesehen, die tollsten Wanderungen gemacht und das beste Essen gehabt.

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Wir haben sehr erfolgreich die Pegida-Bewegung in Bielefeld wegdemonstriert.

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Wir feierten auf der großartigen Hochzeit von Sabine und Jan bis tief in die Nacht.

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Oktober 2015 – Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Smartphone. Ich bin jetzt mit dem OnePlus 2 unterwegs. Läuft.

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Ditta und ich haben eine kleine Reise in die Kindheit unternommen und besuchten den Tierpark in Ströhen. Die haben einen Tapir! Und Zwergotter! Und Pumas! Und wunderschöne Araberpferde.

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Natürlich haben wir auch zünftig das Bielefelder Oktoberfest gefeiert.

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Im Oktober war auch das Konzert von Boysetsfire in der Skaterhalle in Münster. Ganz toll! Leider hab ich gar keine Bilder gemacht.

November 2015 – Wir waren wieder auf Ingress „Anomalie“, diesmal in Hamburg. Trotz typischem Wetter mit viel Nass von oben ein tolles Wochenende.

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Wir haben uns eine Kinopremiere angesehen – und ich bin sogar im Film drin! „Im Derby-Dreieck“

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Ich habe angefangen zu malen auszumalen. Gut für die Entspannung.

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Dezember 2015 – Und dann war da natürlich noch Weihnachten mit den Familien, ein Weihnachtsmarkt auf dem Balkon, „Drei-Nüsse-für-Aschenbrödel-Rudelgucken“ und gemütliches „SchleFaZ“en.

Im Freundeskreis gab es süßen mikro-kleinen Nachwuchs. ❤

Und Silvester wurde sich verkleidet und in der Stammkneipe gefeiert. Das Thema war „Märchen, Sagen und Legenden“. Mein Kostüm errät niemand. 😉

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Januar 2016 – Der gute Vorsatz (viel Bewegung!) wurde schon am 2. Januar mit einer Wanderung umgesetzt.

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Ich durfte mit dem kleinen Privatflieger mit zum Kundentermin nach Dänemark fliegen. Das war wirklich großartig!

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Am Ende des Monats war wieder Kohltour im Oldenburger Land. Ein herrlicher Spaß!

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Februar 2016 – Karneval war früh und sehr fröhlich.

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Ein Rummelsnuff-Konzert zum 4. Geburtstag unserer Stammkneipe war das Highlight des Monats!

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März 2016 – Mit der Arminia versuchen wir wieder, nicht abzusteigen.

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Die Backversuche (vor allem Käsekuchen) werden mehr und besser.

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Und wie seit Mai 2015 geplant, werden wir am 24.04. den Hermann mitwandern und trainieren sehr fleißig.

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Wenn man sich die Fotos der vergangenen Monate so anschaut, merkt man erstmal, wie schnell man manch Erlebtes wieder vergisst. Ich muss noch mehr Bilder machen und wieder mehr bloggen, damit ich das alles festhalten kann.

Es folgen im kommenden Monat April noch diverse Arminia Spiele, ein #BiBloStati, die Konfirmation meiner Nichte, ein paar Geburtstage, der Hermannslauf und die Hochzeit meines Cousins. Also eine Menge zu berichten.

Katzen, Kastrationen und übervolle Tierheime.

Mahlzeit!
Hatte ich hier schon mal die Kastrationspflicht von Katzen angesprochen? Bin mir nicht sicher.
In Gütersloh und Paderborn zum Beispiel ist es Pflicht, freilaufende Katzen kastrieren zu lassen.
In deren Tierheimen ist es nicht mehr ganz so voll seitdem.
Kann man da auch mal hier irgendwie offiziell „schubsen“, damit Bielefeld das geregelt bekommt? Ich komme jetzt darauf, weil ich gestern kurz im „Fressnapf“ war. Da war eine Familie die die Erstausstattung für eine Katze kaufte. Mit der Babykatze auf dem Arm. Ich fragte freundlich, ob das eine Spontanentscheidung war. „Ja, für 20 EUR vom Bauern.“  Solange ein Bauer, und auch andere Katzenbesitzer, die mal „süße Babies“ haben wollten, sogar noch Geld für das Nichtkastrieren der Katzen bekommen, geht das fröhlich weiter und das Tierheim platzt weiter aus allen Nähten.
Ich hörte neulich etwas von 50 Katzenwelpen im Tierheim, so dass ein Aufnahmestopp erteilt werden musste.
Wenn ihr euch schon Katzen holt, dann bitte direkt aus dem Tierheim/Tierschutz! Nicht vom Bauern, nicht von Leuten, die ihre Katze sinnlos vermehren! Danke!!!