Frühlingsputz und Rückblick.

*staubwegpust*

*hust*

*nassdrüberwisch*

Moin! Hier ist es ja ziemlich ruhig geworden. Dabei war eigentlich eine Menge los! Ich werde mal kurz zusammenfassen:

September 2015 – Wir waren wieder im Wanderurlaub. Und diesmal hat mein Knie nicht gezickt! Alles wunderbar, die schönsten Gegenden gesehen, die tollsten Wanderungen gemacht und das beste Essen gehabt.

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Wir haben sehr erfolgreich die Pegida-Bewegung in Bielefeld wegdemonstriert.

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Wir feierten auf der großartigen Hochzeit von Sabine und Jan bis tief in die Nacht.

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Oktober 2015 – Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Smartphone. Ich bin jetzt mit dem OnePlus 2 unterwegs. Läuft.

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Ditta und ich haben eine kleine Reise in die Kindheit unternommen und besuchten den Tierpark in Ströhen. Die haben einen Tapir! Und Zwergotter! Und Pumas! Und wunderschöne Araberpferde.

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Natürlich haben wir auch zünftig das Bielefelder Oktoberfest gefeiert.

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Im Oktober war auch das Konzert von Boysetsfire in der Skaterhalle in Münster. Ganz toll! Leider hab ich gar keine Bilder gemacht.

November 2015 – Wir waren wieder auf Ingress „Anomalie“, diesmal in Hamburg. Trotz typischem Wetter mit viel Nass von oben ein tolles Wochenende.

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Wir haben uns eine Kinopremiere angesehen – und ich bin sogar im Film drin! „Im Derby-Dreieck“

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Ich habe angefangen zu malen auszumalen. Gut für die Entspannung.

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Dezember 2015 – Und dann war da natürlich noch Weihnachten mit den Familien, ein Weihnachtsmarkt auf dem Balkon, „Drei-Nüsse-für-Aschenbrödel-Rudelgucken“ und gemütliches „SchleFaZ“en.

Im Freundeskreis gab es süßen mikro-kleinen Nachwuchs. ❤

Und Silvester wurde sich verkleidet und in der Stammkneipe gefeiert. Das Thema war „Märchen, Sagen und Legenden“. Mein Kostüm errät niemand. 😉

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Januar 2016 – Der gute Vorsatz (viel Bewegung!) wurde schon am 2. Januar mit einer Wanderung umgesetzt.

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Ich durfte mit dem kleinen Privatflieger mit zum Kundentermin nach Dänemark fliegen. Das war wirklich großartig!

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Am Ende des Monats war wieder Kohltour im Oldenburger Land. Ein herrlicher Spaß!

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Februar 2016 – Karneval war früh und sehr fröhlich.

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Ein Rummelsnuff-Konzert zum 4. Geburtstag unserer Stammkneipe war das Highlight des Monats!

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März 2016 – Mit der Arminia versuchen wir wieder, nicht abzusteigen.

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Die Backversuche (vor allem Käsekuchen) werden mehr und besser.

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Und wie seit Mai 2015 geplant, werden wir am 24.04. den Hermann mitwandern und trainieren sehr fleißig.

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Wenn man sich die Fotos der vergangenen Monate so anschaut, merkt man erstmal, wie schnell man manch Erlebtes wieder vergisst. Ich muss noch mehr Bilder machen und wieder mehr bloggen, damit ich das alles festhalten kann.

Es folgen im kommenden Monat April noch diverse Arminia Spiele, ein #BiBloStati, die Konfirmation meiner Nichte, ein paar Geburtstage, der Hermannslauf und die Hochzeit meines Cousins. Also eine Menge zu berichten.

Ingress, Fußball und ein Dirndl.

Was das alles miteinander zu tun hat? Gar nichts. Ich versuche nur, die Ereignisse der letzten Wochen mal zusammenzufassen.

Shonin Hannover, die erste Ingress-Großveranstaltung („Anomalie“), an der ich teilgenommen habe. Dass heißt, 3.000 – 4.000 Ingresser haben sich in Hannover zum spielen verabredet. War das eine Menschenmenge! Wenn man bedenkt, dass wir in Bielefeld meistens nicht mal 8 Leute zusammen bekommen, um eine Farm zu bauen… In Teams eingeteilt, versuchten die „Frösche“ sich mal wieder gegen die „Schlümpfe“ durchzusetzen. Wir haben gekämpft, aber leider doch verloren. Sogar ziemlich deutlich. Aber es hat Spaß gemacht, wir waren dabei!
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Und wir haben Blut geleckt. Die nächste Anomalie findet im Juni in Utrecht, NL, statt. Hotel ist schon gebucht.

 

„Wo ist Bielefeld?“ „Im Halbfinale!“ Endlich haben wir die perfekte Antwort auf die nervige Frage. Allerdings ist meine Lebenserwartung durch diese vielen DFB-Pokalspiele um mindestens 5 Jahre gesunken. Meine Nerven!!! Gegen Sandhausen war ja noch ganz easy. Gegen Hertha war es ein Elfmeter-Krimi mit unserem Keeper Schwolow als Held. Er hielt tatsächlich 2 Elfmeter!

Als nächstes kam Werder Bremen auf die Alm. Ich habe meine ganze Familie mit ins Stadion genommen. Mein Vater ist Werder-Sympathisant. Er musste leiden. Wir haben 3:1 gewonnen! Unglaublich! Die Stadt steht Kopf. Wir saßen bis 2 Uhr in der „Zwiebel“ und feierten. Gut, dass wir Urlaub hatten.
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Nächste Auslosung, nächster Gegner: Mönchengladbach. Au weia. 3. Platz in der 1. Liga. Aber auch hier bleiben unsere Jungs stark, ziehen ein 1:1 bis ins Elfmeterschießen. Unsere Nerven liegen blank, wir zittern und werden blass. Schwolow pariert wieder! (Den geben wir nie wieder her!!!).
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HALBFINALE! Gegen Wolfsburg, 2. Platz der 1. Liga (zur Zeit!). Machen wir uns nichts vor, das wird hart. Aber alles ist möglich! Ganz vorsichtig hört man sich schon um, wo man in Berlin gut übernachten kann.

 

Am Wochenende nach dem Siegestaumel durfte ich dann ein Dirndl tragen. Wollte ich schon immer mal haben, es gab nur nicht wirklich Gelegenheiten, so etwas zu tragen. Schließlich lebe ich in Bielefeld. Nix blau-weiß und Weißwurst. Ein Freund feierte seinen Geburtstag als Mottoparty – endlich konnte ich shoppen gehen! Es war eine tolle Party, fast alle hatten sich dem Dresscode angepasst. Sogar Herr D. trug Farbe mit einem rot-weiß kariertem Hemd und Lederhose!

Es gibt auch Fotos, aber die werden erstmal geprüft und dann nachgereicht 😉

Edit: Hier die angekündigten Fotos.
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2014 im Rückblick

 

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

WordPress hat für mich die Statistiken bemüht, aber es ist so viel mehr passiert dieses Jahr. Es war ein spannendes, anstrengendes und abwechslungsreiches Jahr.

– Arminia: Nach dem dramatischen Kampf um die Relegation und den depremierenden Abstieg habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und bin nun Mitglied und Inhaber einer Dauerkarte. Und bis jetzt sieht es gut aus, dass wir bald wieder in der 2. Liga spielen.

– Katze(n): Im April zog Juri ein, im Dezember kam Xisco dazu. Es soll sich ja niemand langweilen hier.

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– Auto: Luigi verkauft, Madame Eclair geholt. Im Frühling kann ich dann „oben ohne“ rumdüsen.

– Musik: Zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder auf einem Festival gewesen, dem Amphi in Köln. Toll! Und Anfang November durfte ich noch einmal Morrissey wiedersehen.

– Hochzeit: Endlich mal wieder eine Hochzeit! Der kleine Bruder vom Herrn D. ist nun unter der Haube.

– Urlaub: Einfach herrlich, dieser Wanderurlaub in Tirol. Der nächste in 2015 ist schon geplant.

– Dumm „gelaufen“: Knie im Urlaub verletzt, Fußgelenkkapsel gerissen im November. Ich werde halt älter.

– #BiBloStati: Fleißig gewesen und das Jahr durchgewandert von einer Kneipe in die nächste. Wir werden so weitermachen! Die Locations für Januar, Februar und August sind schon gesetzt.

– Sportlich: Eher weniger. Reden wir einfach nicht drüber.

Für 2015 mache ich mir besser keine Vorsätze. Klappt eh nie. Aber ich wünsche euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr, mögen eure Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen.

Auswärts.

Ich habe mein erstes Auswärtsspiel mit der Arminia erlebt, und zwar im „Vorort von Telgte“ (sprich: Münster). Eigentlich wollten Jens und ich mit dem Zug fahren, aber als die Lokführer streikten und wir vermuteten, dass die Eurobahn überfüllt sein wird, haben wir uns fürs Auto entschieden. Wir sind zum Glück auch gut durchgekommen.

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Das Preußenstadion ist ein schon etwas in die Jahre gekommenes, relativ kleines Stadion. Zum Glück hatten wir ein super Wetter – ein Dach gibts im Gästebereich nämlich nicht. Allerdings habe ich auch einen schönen Sonnenbrand im Gesicht.

Der WDR hatte das ganze Stadion mit Kameras ausgestattet für die Live-Übertragung. Mal schauen, ob wir auch irgendwann im Bild sind 😉

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Während des Spiels drehte sogar die alte „Tante JU“ ihre Kreise über dem Stadion. Anscheinend ist sie zur Zeit auf dem Flughafen Münster-Osnabrück zwischengelandet.

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Das Spiel war mäßig, auch wenn die Arminia erst in Führung ging. Am Ende stand es leider 3:1. Eigentlich nicht wirklich schlimm, die Saison geht ja noch ne Weile. Ja, die Arminen haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Aber diese hirnlosen Vollhonks, angeblich „Fans“ der Arminia, die sich vermummen und dann Pyrotechnik aufs Spielfeld werfen, weil sie „unzufrieden“ sind, haben mich auf die Palme gebracht.

Ich zahle Mitgliedsbeitrag und habe mir eine Dauerkarte gekauft, um den Verein zu unterstützen. Nun darf die Arminia wahrscheinlich wieder eine empfindliche Strafe zahlen, weil diese Deppen einfach nur doof sind. Zu gerne würde ich diese Spatzenhirne fragen, was Pyrotechnik bitte in einem Stadion zu suchen hat. Mir ist eins dieser Scheißdinger direkt vor die Füße gefallen.

Und diejenigen, die die Werfer schützen, sind nicht besser.

Ich hatte mich auf dieses Spiel sehr gefreut, wollte eigentlich einen positiven Blogbeitrag schreiben. So wie über das Dresden-Spiel.  Aber leider bin ich immer noch stinksauer. Auf dem Rückweg im Radio wurde nur von den blöden Arminia-Fans berichtet, die Böller geworfen haben. Super, tollen Eindruck hinterlassen.

Ich könnte ja schreiben, „denkt mal nach, ihr Deppen“, aber wo kein Hirn ist…

20.10.2014:

Und noch ein Nachklapp, weil ich heute Kommentare unter den NW-Artikeln zum Spiel las:

Es ist völlig wurscht, ob jemand 1 Mal oder 100 Mal mit auswärts fährt, eine Dauerkarte hat oder so genannter „Eventfan“ ist. Jeder, der eine Karte gekauft hat, hat das Recht auf ein friedliches, ungefährliches Spiel! Was hätten die Herren (und Damen?) Pyro-Werfer gemacht, hätten sie mit ihren Geschossen einen der Rollifahrer getroffen? Oder wenn irgendwem so ein Ding in die Kapuze der Jacke gefallen wäre? Wer kommt für den Schaden auf? Ihr seid einfach nur feige Straftäter. Nichts anderes.

 

 

Arminia gegen Dresden.

Die Begegnung dieser Mannschaften letztes Jahr im Dezember ist wohl den meisten Bielefeldern noch gut in Erinnerung geblieben. Die Dresden „Fans“ haben einiges ihrer Zerstörungswut an unserer Stadt ausgelassen. Und gestern trafen sich die Mannschaften – und Fans – wieder.

Wir verliessen schon früh unsere Wohnung in Richtung Siggi, da wir die Schloßhofstraße kreuzen mussten, die extra für die anreisenden Dresdner als Parkplatz abgesperrt wurde. Es waren Unmengen an Polizeiautos und Polizisten unterwegs. Das Viertel glich einer Stadt im Ausnahmezustand. Dieses Mal wollte man wohl nichts durchgehen lassen. Während wir auf dem Siggi eine kalte Limo im Sonnenschein genossen, kreiste ein Polizeihubschrauber lautstark über uns. Am Eingang zur Alm wurden nicht mal die Eintrittskarten richtig kontrolliert, die Dauerkarten nicht gelocht. Es wurde nur abgetastet. Sehr merkwürdig. Und als ich mich vor die „Abtasterin“ stellte, um sie ihre Aufgabe erledigen zu lassen, lachte sie kurz. Nach dem Motto „hast ja eh nichts dabei“. Nun gut… und das bei einem „Hochrisikospiel“.

Das Spiel selbst verlief für die Arminen sehr erfreulich – wir gewannen 4:1 und die Dresdner Fans blieben friedlich. Nicht mal die doch recht hohe Niederlage konnte ihre gute Stimmung stören. Auf dem Rückweg fragte uns eine gelb gekleidete Familie nach dem richtigen Weg, und ob wir den Dresdner Mannschaftsbus gesehen hätten. Ihre Tochter hatte von den Dresdner Ultras das Shirt ihres Lieblingsspielers bekommen und wollte noch ein Autogramm haben. Der Sohn fragte erschrocken: „Seid ihr Bielefeld?“ „Ja.“ „Hilfe!“ Und er flüchtete ins Auto. Keine Angst, das ist nicht ansteckend. Man spürte rundherum um die Alm die Erleichterung, dass anscheinend alles ruhig geblieben war.

Ein Blick in die heutige Tagespresse bestätigte diese Vermutung. Anscheinend hatte es nur eine Ohrfeige zwischen einem Arminen und einem Dresdner Fan am Bahnhof gegeben. Hoffen wir, dass auch die kommenden Begegnungen so friedlich verlaufen. Es hat wirklich Spaß gemacht!

Bitter.

Als ein Fan von Arminia Bielefeld ist man ja eine Menge „Leid“ gewohnt. Dass sich die Mannschaft in letzter Sekunde noch in die Relegation rettet, war ja schon ein Wunder in meinen Augen. Den Dresden-Krimi im Stolander werde ich nicht vergessen. Das hat mich Jahre meines Lebens gekostet. 5 Stunden anstehen für die Karten des Relegations-Rückspiels in Bielefeld war da natürlich keine Frage. 3:1 Auswärtssieg im Hinspiel – unfassbar. Wir sind vorsichtig euphorisch auf die Alm gegangen – man ist ja schließlich bei Arminia. Aber einen solchen Vorsprung sollte selbst diese Mannschaft nicht verspielen.

Denkste.

Musste es so bitter enden? Bin immer noch sprachlos. Nicht nur wegen der fehlenden Stimme. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben wegen eines verlorenen Fußballspiels Tränen vergossen.

Und jetzt werde ich das Thema Fußball erstmal für ein paar Wochen meiden.