Cat Dancer.

Ich muss mal wieder ein bisschen Werbung machen. Aber zu Recht, wie ich finde. Meine zwei Kater haben mit Sicherheit Tonnen von Spielzeug rumfliegen, manches billig, manches teuer, einiges auch ziemlich sinnlos. Aber nun habe ich seit einigen Wochen ein Spielzeug, auf den zumindest Xisco total abfährt. Einen „Cat Dancer„, eine etwas andere Art der Katzenangel. Die mochte der Kater zwar auch immer sehr, aber meist war das Interesse nach einigen Minuten Spielzeit erloschen. Diese Angel ist wirklich minimal – man könnte sie eigentlich selber basteln. Etwas stabilen Draht, ein bisschen eingerolltes Packpapier dranknüddeln – fertig. Aber für 3,50 EUR kann man auch nicht so ganz viel falsch machen.

Ich hatte schon in Foren davon gelesen, dass die Katzen das Teil spitze finden. Aber jetzt sitzt Xisco morgens, abends und zwischendurch mauzend vor dem Cat Dancer, tappt mit dem Pfötchen drauf und schaut auffordernd. Es bewegt sich leider nicht ganz von allein! Aber sobald man die Angel in die Hand nimmt, wackelt das andere Ende und das braune Plüschtier wetzt los. Und er tanzt wirklich! Auf den Hinterbeinen, die Vorderpfoten nach oben angelnd oder auch auch auf dem Rücken liegend mit allen Vieren nach den Papierröllchen schlagend. Stun-den-lang. Ich kann den Cat Dancer wirklich empfehlen!

Juri hat dafür – wie für das meiste Spielzeug – nur einen mitleidigen Blick übrig. Aber für ihn finden wir auch noch das perfekte Gerät. Irgendwas mit Futter, wahrscheinlich.

 

Kratzbäume.

Eins der wichtigsten Utensilien, wenn man Katzen besitzt. Am besten gleich mehrere! Nach 2 1/2 Jahren Katzenmutti muss ich sagen, der Spruch „Wer billig kauft, kauft zwei Mal“ hat definitv seine Berechtigung.

Der erste Baum, den ich kaufte, ist ein Deckenspanner und kostete keine 80 EUR. Ich bestellte ihn online bei ZooRoyal und habe relativ schnell bemerkt, dass er eine wackelige und nicht sonderlich hochwertige Angelegenheit ist. Nach kurzer Zeit benötigte ich schon Ersatzteile (ich bloggte darüber: Der Kunde ist König ). Die Kater mögen ihn trotzdem, Juri pennt mittlerweile gerne in dem Beutel (obwohl der schon derbe Schräglage hat und ich immer befürchte, dass er damit abstürzt) und Xisco sitzt ganz oben und schaut aus dem Fenster. Mittlerweile steht er schon nicht mehr im Wohnzimmer, sondern in unserem „Katzenzimmer“ als Aufstiegshilfe zum Catwalk. Alle paar Tage muss ich die Kratzstämme wieder festdrehen. Das Sisal ist aber noch erstaunlich stabil und franst nicht.

Der zweite „Kratzbaum“ existiert nur noch in Bruchstücken. Er war zwar nicht ganz so billig, taugte aber auch nicht wirklich. Es ist wirklich eher ein Möbel – zum Kratzen nicht wirklich gedacht. Er verlor sehr schnell seine Stabilität. Ein Teil steht vor dem Fenster als Aufstiegshilfe zur Fensterbank, ein Teil auf dem Balkon zum chillen.  Warum auch immer, die Plastikfüßchen des Möbels hinterließ auf unserem Parkett leider gelbliche Verfärbungen, die nicht mehr weg gehen. Schade. Von den Katzen wurde er auch nicht wirklich angenommen. Jetzt, wo das größte Teil auf dem Balkon steht, sitzen sie öfter drauf, um besseren Ausblick zu haben.

Als Nachfolger steht im Wohnzimmer diese Kratztonne, heiß geliebt und viel bekratzt. Und obwohl viel bekratzt, hält das Sisal sehr gut. Das Kissen oben drauf kann man super abnehmen und waschen, falls mal ein Malheur passiert. Mittlerweile für mich ein sehr wichtiger Aspekt, da meine Kater des Öfteren mal kotzen. Also diese Tonne kann ich durchaus empfehlen, denn an der großen Kratzfläche können sich die Katzen richtig langstrecken.

Da die Kater immer Ambitionen zeigten, dass sie gerne mal auf den Kleiderschrank im Schlafzimmer wollen, habe ich um Weihnachten rum noch einmal in den Geldbeutel gegriffen für einen deckenhohen, möglichst schmalen und stabilen Baum, den ich neben den Kleiderschrank stellen kann. Dieser hier ist es dann geworden: klick. Beim Zusammenbau freute ich mich erst über die gute Qualität, vor allem konnte man zusätzlich zum Deckenspanner auch noch eine Schraube in die Wand jagen. Bei meinem Mopskater Juri, der ordentlich Schwungmasse hat, sehr von Vorteil. Der Baum ist auch wirklich ganz hübsch, man kann ihn auch anders als auf dem Bild zusammenbauen. Ich habe die Höhle zum Beispiel nach ganz unten gebaut. Auch hier kann man alle Textilteile abnehmen und waschen, ausser natürlich die Plüschseiten der Höhle. Die Kissen von Natural Paradise kann man sogar in den Trockner werfen, ohne dass sie Schaden nehmen. Leider muss ich sagen, dass die Sisal-Verarbeitung, zumindest am unteren Stamm, sehr zu Wünschen übrig lässt. Nach nicht mal einem halben Jahr hängen die ersten Sisalstücke herab. Ich werde in den nächsten Tagen mal ein Foto zu ZooPlus schicken, was sie dazu sagen. Normalerweise ist dieser Onlineshop sehr kundenfreundlich und versucht immer, eine gute Lösung zu finden. Ansonst schlafen meine beiden müden Krieger sehr gerne auf diesem Baum.

Fazit: Wenn ich nochmal einen Baum kaufe (wird bei dem Verschleiß mit Sicherheit der Fall sein), werde ich mindestens die Qualität von Natural Paradise kaufen. In vielen Katzenforen wird Petfun und Kirstins empfohlen, die sehr wertig, aber definitiv nicht sehr günstig sind. Allerdings sollen sie jahrelang wie neu aussehen. Mal gucken, was mein Geldbeutel sagt, wenn es wieder soweit ist.

IMG_20160514_161000 IMG_20160514_161016

IMG_20160514_160943 IMG_20151215_184107

 

Katzenproduktetestberichte.

Da ich eh schon eine Menge über meine zwei Kater twittere und auch schon hier schrieb, kam mir in den Sinn, die Produkte, die ich für sie kaufe, einfach mal zu bewerten. Vielleicht interessiert ja irgendjemanden, welche Trinkbrunnen, Spielzeuge oder Leckerli besonders toll oder weniger beliebt sind.

Ich werde also eine weitere Kategorie hier im Blog eröffnen und gelegentlich einen Testbericht schreiben.

DSC_0248

Juri.

Und jetzt ging es doch schneller als erwartet. Am Dienstag ist Juri hier eingezogen.

image

 

Juri ist ein 6 Jahre alter Russisch-Blau-Mix aus dem Paderborner Tierheim. Ich entdeckte ihn auf deren Homepage, er war abgegeben worden wegen Allergie des Kindes. Er ist als Einzeltier in Wohnungshaltung aufgewachsen. Wir waren dann Sonntag im Tierheim, um ihn uns anzuschauen – und ich hab mich sofort verliebt. Also haben wir in Windeseile die Wohnung katzengerecht umgestaltet, alle wichtigen Dinge eingekauft und am Dienstag durfte er dann zu uns. Obwohl er uns quasi als schlecht gelaunter, zurückhaltender Kater beschrieben wurde, benimmt er sich völlig gegenteilig. Er ist schmusig, folgt uns auf Schritt und Tritt und hat sich auch schon gut eingelebt. Auch das Alleinbleiben, während wir arbeiten, scheint ihm nichts auszumachen.Heute haben wir ihm dann auch endlich einen großen Kratzbaum aufgebaut, den er noch während der Bauphase ausprobieren musste. Den Sprung von 1,80 m aufs Sofa hat er auch schon raus. Es scheint ihm also zu gefallen.

Wir hoffen, dass er sich auch weiterhin so gut einlebt.