Bielefelds Baustellen.

Oh ja. Da hat ja jeder schon drüber gemeckert. „Bielefeld – Die freundliche Baustelle am Teutoburger Wald.“ Der Spruch hat einen ähnlich langen Bart wie die Verschwörungstheorie.
Aber ich finde es wirklich erstaunlich, dass eine Stadt, die eigentlich kein Geld hat, so viele Straßenbaustellen aufweisen kann. (Es sind nicht alles städtische Baustellen, ist klar.)
Ich glaube, seit fast einem Jahr ist die Herforder Straße ab der Beckhausstraße schon gesperrt, erst stadteinwärts, nun stadtauswärts. Und es nervt. Tierisch. Der ganze Verkehr quetscht sich mit auf die Eckendorfer Straße.
Mittlerweile brauche ich für 11,5 km bis zur Arbeit fast 40 Minuten. Meine Kollegin aus Augustdorf, die über die Dörfer fährt, braucht 30 Minuten. Erschreckend.
Ein Umweg über die Detmolder Straße (fast gleich lange Strecke) ist auch nicht besser, man fährt genauso lange und hat gleich viele Ampeln. Nur im Moment glaub ich keine Baustelle.
Und jetzt kommt mir nicht mit „Fahr doch mit dem Bus!“. Ich bin ein Jahr Bus gefahren, war auch ganz ok, allerdings ist der Bus mittlerweile zu voll. Das ist sehr unangenehm. Und MoBiel ist noch nicht auf die Idee gekommen, einen größeren Gelenkbus einzusetzen. Und mit Bahn und Bus brauche ich auch 45 Minuten. So heißt es wohl abwarten, ruhig bleiben, gute Musik im Auto dabeihaben und noch 10 Minuten eher aus dem Haus, damit man pünktlich im Büro ist.

Übrigens, mein Auto zeigt mir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h an. Für ca. 450 gefahrene Stadtkilometer.

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