Nine Inch Nails.

Hesitation Marks. So heisst das neue Album.
Ich habe es mir gekauft, obwohl ich schon von vornherein skeptisch war. Aber ich wollte ihm eine Chance geben. Bei allen anderen Alben hat es auch geklappt, obwohl ich so manches erst warmhören musste. Doch diesmal ist der Name Programm. Es verzögert sich derbe, dieses Warmhören. Drei Songs sind ok. „Came Back Haunted“ mag ich sogar recht gerne. Aber der Rest? Grässlich aneinandergereihte Synthie-Sounds. Kaum Gitarren. Meine Ohren sträuben sich. Mein Auricularis kreischt. Das ist für mich irgendwie kein bisschen Nine Inch Nails.
Für mich war es damals das Größte, dass ich mit 17 diese Band entdeckte. In der Stammdisco lief immer „Closer“, und ich liebe dieses Lied bis heute. Schade, dass sich das neue Album so gar nicht mit mir anfreundet. Und ich befürchte, es wird auch kein weiteres Gutes folgen.
Falls es nächstes Jahr eine Tour gibt, frage ich mich ernsthaft, ob ich nochmal hingehen soll.
Das macht mich traurig.

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3 Gedanken zu “Nine Inch Nails.

    • Das ist eine schwere Frage. Jeder Geschmack ist verschieden. Da du ja eher auf ruhiges, rockiges stehst, wäre die „With Teeth“ wohl was für dich. Total genial und das Non-Plus-Ultra ist aber „Pretty Hate Machine“ und danach „The Fragile“.

  1. Ich bin jetzt kein NIN-Fan, aber das Problem kenn ich. Es sollte Bands verboten werden, sich „neu erfinden“ zu wollen. Das geht so nicht. Es ist so schlimm, wenn man das Album einer Band hört, die man wirklich mag, und man dann das Album nicht mag.

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