Mein Job

… kotzt mich im Moment ein bisschen an.

Wie bereits erwähnt, aufgrund der allseits bekannten
Wirtschaftskrise stehen unsere Telefone fast still.

Ich bin im Vertrieb und der Auftragsabwicklung tätig.
Wenn das Telefon also nicht klingelt, ist auch nichts zu tun.

Es kann verdammt anstrengend sein, den ganzen Tag so
zu tun, als wäre man beschäftigt.
Chef soll ja nicht sehen, dass man zur Zeit überflüssig ist.

Facebook und Twitter sind ebenfalls nur eine kurzfristige
Beschäftigung, die meissten Leute arbeiten schließlich.
Und haben anscheinend auch zu tun.

Haarspitzen schneiden mit der Büroschere ist auch nur bedingt
zu empfehlen. Macht die Sache nicht besser.

Kaffeetrinken und Kekse essen schaden auf Dauer der
Gesundheit und der Figur.

Aus dem Fenster starren birgt auch keine Überraschungen
mehr.

Mir bleibt nur die Hoffnung, dass meine Kollegin bald den
Bescheid bekommt, vorzeitig in Rente gehen zu können.
Dann würde ich zur „Chefsekretärin“ aufsteigen und
hätte endlich wieder genug zu tun. Vermute ich jedenfalls.
Kollegin stöhnt jedenfalls laut genug.

Ob das mein Traumjob ist, werde ich dann feststellen.

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